In der125jährigen Geschichte des "Bürger-Schützenverein 1884 Wattenscheid-Höntrop eV." fanden sich immer wieder Idealisten, die dem Verein die Treue hielten. Das hat sich durch Generationen fortgesetzt. Vor 125 Jahren fand sich eine Anzahl Männer im Restaurant Fürstenau (heute Becüwe) Im Krug zum grünen Kranz, auf der Höntroper Vöde ein um den Bürger-Schützen-Verein Höntrop aus der Taufe zu heben.Hier wurden auch die Versammlungen abgehalten, wärend man zum Schießen in den nahe gelegenden Spelbergsbusch ging.Aus dem Höntroper Verein ging ein Jahr später der Sevinghauser Schützenverein hervor. Die Sevinghauser tagten in der ehemaligen Wirtschaft Rohsiepen an der Zollstraße. Beide Vereine hielten engen Kontakt miteinander. Dank der tatkräftigen Mitarbeit von Hugo Zissing, Willi Schwartmann, der Gebrüder Brandhoff, Franz Kupitz, Bartolomäus Weyers und anderer mehr, nahm der Verein in den nächsten Jahrzehnten einen guten Aufschwung. Bei den Sevinghauser hingegen schlief das Vereinsleben zeitweise ein.

Die Höntroper Schützen waren stets bemüht, der Bevölkerung durch ihre Veranstaltungen Abwechselung zu bieten.

Im Jahr 1898 wurde die noch heute verwendete Silberne Königskette der Höntroper Schützen gestiftet. 1899 trug Hugo Zissing die Kette. Ein großes Fest auf dem Gelände der späterern Fleischerei Schwartmann am Hellweg brachte den ersten großen Höhepunkt in der Geschichte des damals 15 Jahre bestehenden Vereins.

Nicht immer konnte wegen der hohen Kosten ein Zeltfest abgehalten werden. Man behalf sich dann mit dem Saal Brandhoff, später Weyers. Zu einem großen Ereignis wurde das silberne Jubiläum des Vereins. Alle umliegenden Schützenvereine hatten 1909 ihre Abordnungen entsandt. Hoch zu Roß erschienen der Junggesellen-Schützen-Verein Braubauerschaft später (Gelsenkirchen-Bismark).

Beim Königsschießen im Jahre 1923 konnten die Königsanwärter den Vogel auch nach Dauerbeschuß nicht von der Stange holen.Fritz Rüther nahm kurzentschlossen dem hartnäckigsten Anwärter Karl Fels das Gewehr aus der Hand, legte an und der Vogel lag unten. Es gab lange Gesichter, zumal Karl Fels erst fünf Jahre später sich in die Königsliste eintragen konnte

Die aus dem Jahre 1884 stammende Fahne ging 1945 durch die Besatzung verloren. Im Jahre 1949 trafen sich eine stattliche Anzahl von Schützen, unter ihnen der 1955 verstorbene Wilhelm Wittmann bei Weyers, um den Verein wieder aufleben zu lassen. Die neue Vereinsfahne, die von den Schützen Weyers und Dirks sen. angeschafft wurde, konnte 1950 eingeweiht werden.Auch wurde 1950 auf der Kegelbahn im Saalbau Weyers der Wilhelm - Wittmann - Schießstand eröffnet. Standeinweihung 1950                                                                                                              Durch die Kriegswirren verzögert, nach 13 Jahren, wurde Willi Seeland und Hilde Jordan im großen Festzelt am Hellweg 1952 zum Königspaar gekrönt.

 

           

Der neue König Willi Seeland

Fortsetzung folgt !!

 

 
(C)Hompage des Bürgerschützenverein 1884 Wattenscheid - Höntrop e.V,

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